Seniorenfußball - Alt Herren


SVL Alte Herren legt Serie zum Saisonende hin…

erstellt am: 28.10.2016 | von: Enno Antons

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Dem interessierten Fußballfan wird es aufgefallen sein. Kein Spielbericht seit Wochen. Was war da los? Jetzt kann es raus. Es war Taktik und die ist aufgegangen. Jedes Mal wenn wir wieder mal ein gutes Spiel gezeigt hatten, wurden unsere besten Spieler innerhalb des Vereins abgeworben, oder diverse Anfragen der Konkurrenz wollten Unruhe in unsere Familienidylle bringen.

 

Nach dem 2:0 Erfolg in Salzbergen, glühten die Telefondrähte und die örtliche Presse überschlug sich. Ich hab alle Artikel vernichtet. Ja, alle.

So konnten wir uns auf das konzentrieren, was wir am besten können, nämlich …..äh, achja, Fußball spielen.

 

Nachdem man in Salzbergen ohne die 3 Loh´s den etwas überraschenden Sieg einfahren konnte, ließ die Reaktion der 3 nicht lange auf sich warten. Nach langer Diskussion gab man ihnen doch die Chance, sich wieder ins Team zu spielen, und es sollte sich lohnen.

In Lünne legten sie mal richtig los. Nach 10 min stand es bereits 1:0 durch Volker Lohwandowski,  nach super Vorlage von Ibrahima Tralohré. Der legte auch das 2:0 auf, welches Kailtón erzielte, der auch nach Vorlage vom unermüdlichen Aphdulloh den Endstand von 3:0 markierte.

Die Abwehr um Lui Beckenbünker  brachte Jean Marie Berger nicht einmal in Verlegenheit und auch der Rest der Mannschaft spielte vorbildlich. Aufstellung: J.M. Berger, Molly, Daniele Bertoli, Lui Beckenbünker, Manni Kaltzhaus, Trahloré, Aphdulloh, Lohwandowski, Kotzsche Schwarzenbeck, Meik Pogbamann, München, Stefan Robben, Kailtón und Udo „Hülse“ Hülsing.

 

Dann ging es mit breiter Brust nach Emsbüren zur Concordia, wo es lange nichts zu holen gab. Aber hier ging es heute anders zu. Die ganze Spielzeit über war es der SVL, der den Ton angab, nur nach den Verletzungen von Lohwandowski und Kailtón war für 10 min die Luft raus. Normal wenn beide Stürmer ausfallen. Aber hinten konnte man sicher stehen und das 0:0 sicher verwalten. Hier war sicher mehr drin. Ein Lattentreffer und mehrere Chancen kurz vor Schluss hätten den Sieg bringen können, aber das Leder wollte einfach nicht in die Maschen. Insgesamt war man aber sehr zufrieden, nach dem 3. Spiel ohne Gegentor hintereinander. Endstand 0:0.

Aufstellung: J.M. Berger, Molly, Kalle Rummedrees, Manni Kaltzhaus, Aphdulloh, Tralohré, Aphdulloh, Stefan Robben, Kailtón, Udo „Hülse“ Hülsing, und einen Dank an die Aushelfer: Seb „Hunter“ Oortmann, Denis, „Bomber“ Bünker und Harry Pottering.

 

Gestern war es dann so weit. Das letzte Spiel der Saison stand an und es ging nach Schüttorf zur Borussia 26. Da das Hinspiel mit 4:1 gewonnen wurde, waren die Erwartungen natürlich groß. Und erst mal sollten diese auch erfüllt werden.  Zur Halbzeit stand es 2:0 nach zwei sehenswerten Toren von Aphdulloh, der mal wieder seine Lunge aufs äußerste strapazierte. Ein Schuss ins Linke Eck aus 20 Metern, bei dem er fast Kailtón rasierte und ein 13 Meter Hammer unter die Latte von halb rechts, der keine Diskussionen zuließ. Kurz nach der Halbzeit erhöhte Kalle Rummedrees, der von rechts nach einem Solo von gefühlten 60-70 Metern, die Kugel unhaltbar in den rechten Winkel drosch.

Noch ein Traumtor.

So langsam lichteten sich aber die Reihen. Kailtón der schon angeschlagen vom Emsbürenspiel anfing, wollte unbedingt runter, aber der heutige Coach Enno Guardiolantons ließ ihn mit den Worten „ Du spielst solange bis du triffst“ eiskalt abblitzen. Hätte er ja auch früher sagen können, denn 4:59 (;-)) Sekunden später war es soweit. Ein perfekter Pass vom Doppeltorschützen Aphdulloh in den Lauf des wirklich sehr, sehr schmerzerfüllten Kailtón brachte die Entscheidung. Mit allerletzter Kraft und unter Höllenqualen, umspielte der Zonenbrasilianer den Keeper und brachte die Kugel mit den Worten………“Aua“ im Tor unter. Im Jubelsprint ging es hinaus zu Pogbamann der schon wartete, um zu erhöhen, aber leider nach ca. 3-4 Sekunden mit einer sehr seltenen Muskelverletzung direkt wieder runter musste. Der Gegner tat es ihm gleich und so kam es, dass nach 40 min nur noch 9 gegen 9 auf dem Platz standen. Der nun entstandene Platz kam dem Gegner entgegen, oder war es etwa der eingewechselte Keeper Herrmann „mit einem r und ohne Nachnamen“? Ruckzuck stand es 3:4 und es wurde nochmal eng. Mittlerweile spielte Lui Beckenbünker für Schüttorf, da er, angefressen über seine Nichtnominierung in der Startelf, die Seiten wechselte. Er war auch der jenige der mit Wut im Bauch die Schüttorfer antrieb.

Aber es nütze nichts mehr. Der verdiente Sieg war eingefahren und auch das letzte Spiel gewonnen und die Serie ausgebaut. 4 Spiele , 10 Punkte. Super Jungs.

Aufstellung: Jean Marie Berger (Hermann ohne Nachnamen), ein fantastischer Molly mit seinen Abgrätschern Daniele Bertoli und Stefan Robben, Udo  „Hülse“, Larry, Kalle Rummedrees, Kotzsche Schwarzenbeck, Aphdulloh (ja ich spiel wieder ab;-)), Daniel Siepkurdson,  Nandongel Raphael, Meik Pogbamann. Und Lui Beckenbünker bei Schüttorf (Danke dafür Sportsfreund)

Jetzt heißt es erholen und die Soccerhalle mit tikitaka verwöhnen, bis zum März des nächsten Jahres.

PS: Das Transferfenster in Listrup ist geschlossen.

 

Bericht: Kaílton Gonçalves da Silva